Wow.

The Shack

Ich muss zugeben, dieses Buch hat mich sehr berührt, was in diesem Falle wohl wesentlich mehr über mich und meinen momentanen Zustand aussagt, als über das Buch selber. Man könnte The Shack leicht als semi-eoterischen Quatsch mit einem gehörigen Schlag Bob Ross-Kitsch abtun, aber ich denke, man kann sich trotz aller immanenten Schwächen auch von ihm fragen lassen, wie denn eigentlich das eigene Gottesbild aussieht und wie es dazu gekommen ist. Ich glaube nicht, dass das Buch etwas für jeden ist, aber für mache – wie für mich – wird es eine Offenbarung sein.


3 Kommentare on “Wow.”

  1. Dirk sagt:

    Hi!

    Schon fertig mit dem Buch?
    Ich habe es angefangen, zu lesen, komme mit meinem Englisch aber echt an Grenzen.
    Schreibe mal, was Du zur story denkst – vor allem im Bezug auf Gott.

    Segen!
    Dirk.

  2. francis sagt:

    wenn ich an die vielen, unglaublich tollen christlichen bücher denke, die ich noch lesen muss, und aus denen andere permanent zitieren oder darauf verweisen, dann fühle ich mich schon fast ein wenig unter druck gesetzt. 🙂

  3. onkeltoby sagt:

    @francis
    Schön, mal wieder was von Dir zu hören! Immerhin ist The Shack kein Sachbuch und darüberhinaus ist es spannend. Und es loihnt sich 🙂

    @Dirk
    Ich hatte mir schon überlegt, mehr dazu zu schreiben, aber das geht halt eigentlich nicht, ohne zu viel zu verraten, und da ich glaube, dass in D. viele das Buch noch nicht gelesen haben, schien mir das keine gute Idee. Vielleicht aber ein paar allgemeine Gedanken:

    Young ist kein Profi-Schriftsteller und das merkt man dem Buch an. Ursprünglich für seine Kinder geschrieben und dann von 2 anderen Autoren überarbeitet finden sich hauptsächlich in der „Hauptgeschichte“ ein paar doch recht simple und kitschige Elemente; der Protagonist z.B: ist von solch einer blass gezeichneten und unschuldigen Langeweile, dass ich mir da schon ein paar mehr Verflechtungen gewünscht hätte.

    Das trifft aber interessanterweise eigentlich nicht auf die zentralen Kapitel zu, in denen sich Mack mit Gott trifft. Mal abgesehen von Bob-Rossesken Landschaftsbeschreibungen finde ich vor allem die Interaktion der Trinität untereinander sehr gelungen. Im Prinzip ist das ganze ja eine Veranschaulichung der seelischen Prozesses Macks, um den Tod seiner Tochter zu verarbeiten, und die sind schon ziemlich gut gemacht.

    Du kennst vielleicht die Kritik von Mark Driscoll (wenn nicht: Driscoll und Shack bei Youtube eigeben). Ich bin mir fast sicher, das er das Buch entweder nicht gelesen hat oder nicht begreift, dass es sich hier nicht um systematische Theologie handelt. Seine Kritikpunkt sind so danaben, dass es mich wirklich traurig macht, wenn er sein Anhänger dazu aufruft, das Buch nicht zu lesen – als seien sie ein Haufen Idioten, denen man sagen müsste, was sie tun sollen. Ich bin mir sicher, das The Shack vielen Menschen bei der Heilung ihrer seelischen Verletzungen helfen kann, weil es ihnen zeigt, wo Gott ansetzt und was genau Liebe in diesem Zusammenhang bedeutet. Übrigens habe ich beim Lesen eines Buches noch nie so viel geheult… 🙂 Hoffentlich erscheint bald eine gute Übersetzung auf deutsch.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s