The Violent Years

Letzten Samstag war ich natürlich mal wieder – wenn auch etwas lustlos – auf der Fete le la Musique unterwegs. Hauptanlaufpunkt waren die Violent Years aus Norwegen, die ich bereits auf dem OBS gesehen habe und über die ich behauptete, ich würde mich an kaum etwas ausserdem dem Drummer erinnern. Das war natürlich Quatsch, aber so ein Festival vermischt mit Alkohol siebt das Gedächtnis dann doch schon mal ordentlich durch.

Ich erinnere mich nämlich, dass ich die eigentlich ziemlich klasse fand, vor allem Andreas, den Gitarristen mit der blauen Strat. Der spielte nämlich ziemlich interessantes und phantasievolles Zeug und manchmal könnte man auch einen Pedal-Steel-Einfluss ausmachen. Später erzählte er mir dann, dass er auch tatsächlich mal eine Steel hatte, es aber wegen der ziemlich steilen Lernkurve aufgegeben habe. Am Samstag gefielen sie mir sogar noch eine Spur besser als auf dem OBS. Schon eine tolle Band. Ein Freund von mir meinte, dass ihre Song wie ein Querschnitt aus allem klingen würden, was man an den Skandinaviern so mag, was durchaus stimmt. Trotzdem haben sie eine eigene Handschrift, auch, wenn die Jungs sicher alle 16 Horsepower-Platten im Schrank stehen haben. Aber wer hat das nicht?

Derzeit arbeiten sie wohl an ihrem ersten Album, einen deal haben sie noch nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein grosses Problem werden sollte. Demnächst hoffentlich wieder in Deutschland.

myspace



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