The Violent Years

Letzten Samstag war ich natürlich mal wieder – wenn auch etwas lustlos – auf der Fete le la Musique unterwegs. Hauptanlaufpunkt waren die Violent Years aus Norwegen, die ich bereits auf dem OBS gesehen habe und über die ich behauptete, ich würde mich an kaum etwas ausserdem dem Drummer erinnern. Das war natürlich Quatsch, aber so ein Festival vermischt mit Alkohol siebt das Gedächtnis dann doch schon mal ordentlich durch.

Ich erinnere mich nämlich, dass ich die eigentlich ziemlich klasse fand, vor allem Andreas, den Gitarristen mit der blauen Strat. Der spielte nämlich ziemlich interessantes und phantasievolles Zeug und manchmal könnte man auch einen Pedal-Steel-Einfluss ausmachen. Später erzählte er mir dann, dass er auch tatsächlich mal eine Steel hatte, es aber wegen der ziemlich steilen Lernkurve aufgegeben habe. Am Samstag gefielen sie mir sogar noch eine Spur besser als auf dem OBS. Schon eine tolle Band. Ein Freund von mir meinte, dass ihre Song wie ein Querschnitt aus allem klingen würden, was man an den Skandinaviern so mag, was durchaus stimmt. Trotzdem haben sie eine eigene Handschrift, auch, wenn die Jungs sicher alle 16 Horsepower-Platten im Schrank stehen haben. Aber wer hat das nicht?

Derzeit arbeiten sie wohl an ihrem ersten Album, einen deal haben sie noch nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein grosses Problem werden sollte. Demnächst hoffentlich wieder in Deutschland.

myspace


Failblog

Danke an Soomah für den link zuu einem der lustigsten Blogs ever.

fail-owned-pwned-pictures
see more pwn and owned pictures


In state

Die Liebste liegt schon im Bett, ich schaue mir das Wetterleuchten an und höre die vorletzte Kathleen Edwards. Der Spass hier geht unvermindert weiter. Neben ein paar sehr schlechten finanziellen Nachrichten ist mir vorgestern auch noch mein Fahrrad aus dem verschlossenen Hinterhof geklaut worden. Mittlerweile wache ich jeden Morgen auf und überlege mir als erstes, was wohl als nächstes kommt. Das hat zwar noch keine Hiob’schen Ausmaße, aber seit dem Tod meines Vaters passiert in schöner Regelmäßigkeit nur noch Scheisse. T. lacht nur noch, wenn ich ihr mal wieder den aktuellen Wasserstand durchgebe. Aber weisst Du was, Schicksal? Es ist nur eine verschissene FLEISCHWUNDE!


Linkschleuder

Leaving Lakeland Pt. 1 –>The Ooze-Author Mike K. schaut sich Lakeland an. Extrem lesenswert.

The Moment after the show v. Matthias Willi –> Bilder von Musikern nach der show.

Joining the Anabaptist conspirators –> emerging, missional, mosaic and monastic sind vier Strömungen, die viele Aspekte der Täuferbewegung des 16. Jhd. aufnehmen – sagt Tom Sine.

Alptraum FOCUS –> Wilhelm Dietl über seine Zeit beim Magazin FOCUS.

Herbie Hancock Quintet (VSOP) – So What –> Grossartige Version von ’92. Vor allem das Solo von Hancock ist unfassbar und es wird auch mal wieder klar, warum Tony Williams als einer der besten Drummer aller Zeiten gilt. UND: Schön, dass ein Überbassist wie Ron Carter auch mal Grütze spielt.

The Fidelity of Betrayal: Towards a Church Beyond Belief. –> Peter Rollins über sein neues Buch. Steht bei mir ganz oben auf der Liste.

Efterklang: Illuminant –> Was für ein durchgenalltes Video. If humans were underwater glowy fish. Tolle Band, übrigens.


Maria Miterlöserin

Eine Gruppe von 500 Bischöfen und 42 Kardinälen möchte die Mutter Christi amtlich zur „Miterlöserin“ erklären lassen.


R.I.P. Esbjörn Svensson


THE LAZARUS PROJECT

Lazarus Project
via