The Evangelist

Seit ein paar Jahren wird es mir langsam klar, dass meine Hipster-Zeit bald endgültig gegessen sein wird. Ich finde 90% aller neuen Bands todlangweilig und erst neulich habe ich mit meiner besten Feundin Tina darüber gesprochen, welche Vorteile es doch hat, nicht mehr so jung zu sein. Wir waren bei einer Vernissage und es spielte eine Band, deren Mitglieder alle so um die 20 waren. Verschüchtert zu sein, alles falsch zu machen und zu glauben, alles gerade erfunden zu haben kann ja ganz niedlich sein, aber weisse Oberhemden tragen zu dürfen muss man sich auch erst verdienen, Son!

Also bin ich dankbar für Menschen, die ein bestimmtes Alter erreichtt haben und dennoch Musik machen. Im Falle von Robert Forster muss ich sogar feststellen, dass meine Welt eine schlechtere wäre, hätte er sich nach dem Tod von Grant McLennan nicht wieder nach London ins Studio begeben. Heraus kam er mit „The Evangelist“ und ich denke, das Album kann locker neben den besten Go-Betweens-Arbeiten bestehen. Zentrales Stück ist natürlich „Demon Days“, welches zum Großteil noch von McLennan geschrieben wurde. Ich erinnere mich noch gut an ein Gespräch mit Chris Eckman vor 2 Jahren, wie erschüttert er über den Tod von Grant war, die beiden Bands waren wohl recht eng befreundet.

Hier gibt es ein Interview mit Robert Forster und das Beste: Am 4.10. spielt er in der Passionskirche!



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