„You can’t stop what’s coming“*

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Ich bin schon viele Jahre ein grosser Fan der Coen Brothers (The Big Lebowski ist mein Lieblingsfilm), und ich habe mich sehr auf ihr neuestes, mittlerweile oskarprämiertes Werk „No Country For Old Men“ gefreut. Und ich muss in den Chor mit einstimmen: No Country ist nicht nur der beste Film, den sie je gedreht haben – es ist ein Meisterwerk, das an Ernsthaftigkeit, Durchschlagskraft und Vielschichtigkeit jeden ihrer Filme bei weitem übertrifft.

Ich spare mir mal eine Nacherzählung des plots. Diese, sowie einen exzellenten Analysansatz findet man bei Todd Alcott (1, 2, 3, 4)

Mir gefällt vor allem der Ansatz der Kapitalismus-Kritik sowie die Idee, das Sheriff Bell und Chigurh dieselbe Person sind. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man mit Lacan und der Frage, wie das Begehren strukturiert ist, weiterkäme, aber dafür werde ich ihn mir noch mindestens 2x anschauen müssen.

*Das sagt Bell’s Onkel zum Sheriff und erscheint mir als einer der Schlüssel zum Film


2 Kommentare on “„You can’t stop what’s coming“*”

  1. […] (auch wenn ich mich wundere, das er sie bekam). Auf spannende “Auslegungen” des Film wies heute Onkel Toby hin: Wer den Film gesehen hat(!), lese Teil 1, 2, 3 und 4 bei Todd […]

  2. sundancer sagt:

    Mir hat 1xmal Anschauen gereicht.

    Auch wenn die einen oder anderen Themen sicherlich interessant erscheinen zu betrachten und es sich lohnt in die Tiefe zu gehen, finde ich den Film generell etwas zu überschätzt. Und ein paar Tote weniger, hätten auch gereicht….


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