und die Kraft und

Heute war der letzte Gottesdienst & die Abschiedsparty von und für Dave & Sandy, dem bisherigen Pastor un sin Frou, die jetzt wieder nach Wisconsin ziehen. War ein sehr schöner Abend; auch gar nicht so traurig, wie die Verabschiedung eines anderen Paares vor ein paar Wochen. Dave und Sandy waren jetzt drei Jahre bei Rock und bedauerlicherweise habe ich nie einen richtigen Draht zu Ihnen gefunden, obwohl sie mir sehr symphantisch waren und mir einige von Daves Predigten noch lange im Gedächtnis geblieben sind. Darunter auch die von vor ca. drei Wochen, in der er darüber gesprochen hat, dass Gottes Kraft sich in den Schwachen zeigt. Das scheint eine Lektion zu sein, die Gott mir gerade beibringen möchte.

Das war schon ein paar Mal so bei mir: Ich war der Ansicht, dass ich eine Grundwahrheit über Gottes Beziehung zu mir verstanden hatte, doch es scheint, als ob er dieses Verstehen, das die Realität andern kann, noch zusätzlich schenken muss, damit es eine Auswirkung auf das eigene Leben hat.

Ich hatte heute wenig geschlafen und dazu noch Rückenschmerzen, als ich zu Rock kam, und war für meine Verhältnisse ziemlich schlecht gelaunt. Die Probe mit der Kapellencombo war nicht ganz leicht, ich fühlte mich überfordert und fand, dass ich einfach nicht gut spielte. Ich bat Gott dann vor dem Gottesdienst – wie immer – das er sich bitte darum kümmern sollte, weil ich es selber heute nicht schaffen würde, und er hat sich drum gekümmert. Die Band war heute meinem Empfinden nach ziemlich gut und ich selber habe viel weniger Fehler gemacht, als ich befürchtet habe.

Ich hatte auch in den vergangenen Tagen immer wieder das Gefühl, in allem völlig unzulänglich zu sein und mir von Gott die Kraft schenken lassen muss. Wie schrieb Paulus? Du musst zunehmen, ich aber muss abnehmen (was bei mir in doppelter Hinsicht stimmt, aber ich beziehe das jetzt mal auf das geistliche Leben). Das zu wissen nimmt mir echt eine gewaltige Last von der Schulter – und dazu noch zu wissen, dass man in Gottes Liebe aufgehoben ist, egal, wie sehr man versagt… Das täglich in aller Konsequenz zu leben, das würde ich mir von Herzen wünschen.


One Comment on “und die Kraft und”

  1. Maggi sagt:

    Das passiert mir auch oft, wenn wir im Gottesdienst spielen, das wir das Gefühl haben, wir können jetzt gar nix bringen und Gott machen lassen müssen – und es geht. Meine Sorge ist, dass ich mich irgendwann anfangen könnte darauf auszuruhen, dass Gott schon eingreift und mich nicht merh anständig auf die Musik vorbereite. Für mich gilt dann, dass seine Kraft in den Schwachen mächtig ist, nicht aber in den Faulen :-).


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