„Lobpreis“

Mein grosses Problem mit „Lobpreis“ am Anfang des Gottesdienstes (mal abgesehen von dem bescheuerten Begriff) ist oft, dass ich das eigentlich immer als Manipulationsversuch empfinde, und auf so etwas reagiere ich sehr empfindlich. Ich habe ja überhaupt nichts gegen Songs, die einen irgendwie auf eine Begegnung mit Gott vorbereiten sollen, aber wenn vorne jemand völlig in Anbetung versunken ist, dem ich keine 2 Minuten vorher einen Witz erzählt habe, frage ich mich immer: Wie kriegen die sowas hin? Haben die tatsächlich die Fähigkeit, sofort umzuschalten allen weltlichen Kram hinter sich zu lassen? Und: Warum muss das eigentlich sein?

Ich finde es schön, wenn es im Rahmen von solchen Gottesdienstteilen zu einer meditativen Stimmung oder der Erfahrung einer besonderen Nähe zu Gott kommt. Bei mir erreicht man das aber nicht, wenn die Band sozusagen vorgibt, wie man sich zu verhalten und was man zu erwarten habe.



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