Listen up!

Ah, Listen. Eine gute Gabe Gottes. Hier ein paar meiner Lieblingdinge 06, mit Inhaltsangabe in a nutshell:

Die 20 besten Alben


1. Howe Gelb – Sno Angel Like You

Der grosse Mann des Bastelns. Hier mit Gospel-Chor und der für mich inspirierendsten Platte des Jahres. Würde ich sofort ehelichen, wenn das irgendwie Sinn ergäbe.

2. Tom Waits – Orphans
Der erste Satz im Rolling-Stone-Special über ihn sagt alles: „Die Luft um Tom Waits biegt sich, wie er will.“

3. Joanna Newsom – Ys
Joanna und Van Dyke Parks – a match made in heaven. Kunstlieder ohne Distanz.

4. Morrissey – Ringleader of the Tormentors
Finde ich noch besser als You Are The Quarry. Der Mann hat etwas, das sich Bono, Sting und diese ganzen anderen Schwachmaten für Geld nicht kaufen können: Stil. Und Sonntag gehe ich endlich aufs Konzert.

5. Sufjan Stevens – The Avalanche
Outtakes, aus denen nicht wenige Musiker gleich drei Alben schustern würden.

6. Tortoise & Bonnie ‚Prince‘ Billy – The Brave And The Bold
Nur Covers, zumeist von mir unbekannten Songs. Alle anders, alle gross.

7. Sonic Youth – Rather Ripped
So gut in der Spur waren sie seit Ewigkeiten nicht. Und Kim Gordon spielt auch endlich mal was anderes als die Gesangsmelodie. Das Berliner Konzert war leider schneller ausverkauft, als ich „Vorverkauf“ sagen konnte.

8. Bruce Springsteen – We Shall Overcome
War lange auf Platz 1. Nur Songs von Pete Seeger, mit toller Band live eingespielt. Hätte nicht gedacht, das der olle Macho-Krakeeler mir mal so zu Herzen gehen kann.

9. Danielson – Ships
Ein Spinner aus den Sufjan Stevens-Umfeld. Tolle, zeitweise etwas anstrengende Platte mit dem Song des Jahres: „Did I step on your trumpet?“

10. Markus Rill – The price you pay for sin
Rootsrock, aber sowas von phantastisch, da können viele Amis nicht mit. Ist leider Deutscher, deshalb hat er lange nicht den Erfolg, den er haben sollte.

11. Johnny Cash – American V
Irgendwie ein Abschied, auch, wenn noch mehr Alben kommen sollten. Manchmal schwer zu ertragen. Cash war vielleicht der erste „postmoderne“ christliche Musiker, der die Widersprüche in seinem Leben offen gelegt hat, und nicht verlogen war. Deshalb war er für mich eher Vorbild als alle Bill Grahams und Reinhard Bonnkes dieser Welt. Es ist schmerzlich zu wissen, das er nicht mehr da ist.

12. Neko Case – Fox Confessor Brings The Flood
Anfangs war ich etwas enttäuscht, aber die Platte ist ein wahrer grower. Man, was für eine Stimme. Was für eine Frau.

13. Wovenhand – PUUR
Eigentlich mitunter zuviel Pathos, aber Mr. Edwards darf das. Musik für ein Tanzprojekt. Zum Glück liegt keine DVD bei.

14. Archie Bronson Outfit – Derdang Derdang
In einer Kneipe gehört und augenblicklich Fan geworden. Haben natürlich Bärte, das muss auch so.

15. Dan Reeder – Sweetheart
Das Überraschungsmoment des ersten Albums ist zwar etwas weg, aber die Songs sind teilweise noch besser, auch abwechselungsreicher arrangiert. Den will ich unbedingt mal live sehen.

16. Bonnie ‚Prince‘ Billy – The Letting Go
Wun-der-schön. Mir nicht ganz so nah wie Master & Everyone z.B., aber er betreibt weiter Geniezementierung. Soll er.

17. Hem – Funnel Cloud
Mir völlig unbegreiflich, warum die niemand kennt. Funnel Cloud ist vielleicht ihre beste, aber ein zweites „When I was drinking“ ist da leider nicht drauf.

18. Ron Sexsmith – Time Being
Nicht ganz so gut wie die Vorgänger, aber mit dieser Stimme kriegt er mich immer.

19. Laibach – Volk
Ihre beste seit Opus Dei, Und das ist schon fast 20 Jahre her…

20. Scott Walker – The Drift
Es gibt Leute, die finden das teilweise ungewollt komisch. Aber es gibt ja auch Leute, die halten Dieter Falk für einen guten Produzenten,



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