Stolz wie die Stute

Jutta Speidel und ihr Lebensgefährte Bruno Maccallini (das ist übrigens die „Ich habe gar kein Auto!“ Capuccino-Nase) haben ein Hörbuch veröffentlicht. Sie lesen das Hohelied der Liebe laut vor. Bruno Maccallini hat einen italienischen Akzent, der sich anhört, wie ein deutscher, der einen italienischen Akzent vortäuscht. Den Hintergrund hat jemand mit schleimigem Ethno-Kitsch inkl. Panflöten und ähnlichem Instrumentarium tapeziert, es wird gar mit“authentischen arabischen Instrumenten“ gedroht. „Diese Texte sind Oasen der Poesie in einem modernen Alltag sprachlicher Grobheit“, sagt Jutta Speidel. Im Pressetext fallen noch Worthülsen wie poetisch-spirituell, magischen Malereien aus Sprache, archaische Räume des Vor-Christentums.

Es muss Weihnachten sein. Und Katja Ebstein wird sich in den Hintern treten, das ihr sowas nicht eingefallen ist.



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