Easy does it

Juli 1, 2008 at 10:14 Uhr vormittags (Uncategorized)

Letzte Woche habe ich aus lauter Verzweiflung eine mail an C. geschrieben, ob er nicht vielleicht irgendeinen Deppenjob für mich habe. C. war lange Zeit einer der beiden Inhaber des Labels, für das ich mehrere Jahre lang gut und gerne gearbeitet habe, war dann aber irgendwann schlau genug, das Schiff zu verlassen. Seit dem arbeitet er für ein Label, das einen riesigen Katalog an Klassik- und Jazz Aufnahmen hat und nebenbei noch billige DVDs mit Wellen und Panflöten oder Schwangerengymnastik produziert.

Ich mag C. gerne, er sieht zwar aus wie ein halbwegs seriöser Geschäftsmann, hat aber etwas manisches, das leicht ins Irre kippen könnte. Vor zwei Jahren hat er mich schon mal gefragt, ob ich vielleicht einen Job brauchte, was damals aber noch nicht der Fall war; zumal es sich eben um Katalogpflege u.ä. handelte. Ich hatte ihm dann einen Kumpel vermittelt, der auch immer noch dort arbeitet. Da meine Bewerbung bei Univ. immer noch auf Eis liegt und derzeit trotz aller Beziehungen kaum Aussicht auf Erfolg hat, ich aber irgendwie leben muss, schrieb ich C., dass ich 20 St. in der Woche eigentlich alles machen würde, wenn er denn was hätte (die anderen 20 St. arbeite ich noch in meinem alten Job). Er schrieb zurück, dass ich Montag mal vorbei kommen solle, was ich auch getan habe, völlig unverbindlich und eigentlich ohne Erwartungen. Er erzählte mir dann, dass er dringend einen Poduktmanager brauche (sogar für halbwegs interessante Projekte), und ob ich nicht Lust dazu habe. Hatte ich natürlich, allerdings gibt es noch weniger Geld als bei meinem letzten Job und wieder nur auch Rechnung. Naja. Immerhin ein Job, bei dem ich nicht total verblöde, aber es ist in fast allen Bereichen wieder ein Rückschritt.

Bin ich undankbar? Das Angebot kam wirklich out of the blue, und es entspricht auch eher meinen Fähigkeiten und Interessen (wobei ich natürlich direkt wieder das Hochstapler-Syndrom habe: Wann werden sie merken, dass ich von überhaupt nichts eine Ahnung habe? Mit DVDs habe ich schliesslich noch nie gearbeitet…). Aber ich will endlich eine Krankenverisicherung, die ich derzeit eben nur durch eine Festanstellung bekomme. I don’t know. Aber ich fange schon heute an, und ich freue mich trotz allem sehr auf die Arbeit. Bei der Rückfahrt habe ich übrigens einen Google Kamera-Wagen gesehen, der die Strassen gefilmt hat. Hatte sogar einen Google-Aufkleber an der Tür.

Gestern abend hatte ich dann noch ein wirklich wunderbares Treffen mit einer alten Bekannten in meiner Lieblingsbar. Wir wohnen quasi nur einen Katzenweitwurf voneinander entfernt, sehen uns aber ziemlich selten und gestern war mal wieder so ein Abend, den ich am liebsten mitgeschrieben hätte. Ein Buch habe ich auch von ihr geschenkt bekommen und ich freue mich schon drauf, es zu lesen.

Doch, das war ein guter Tag, gestern.

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The Violent Years

Juni 26, 2008 at 11:48 Uhr vormittags (Uncategorized)

Letzten Samstag war ich natürlich mal wieder - wenn auch etwas lustlos - auf der Fete le la Musique unterwegs. Hauptanlaufpunkt waren die Violent Years aus Norwegen, die ich bereits auf dem OBS gesehen habe und über die ich behauptete, ich würde mich an kaum etwas ausserdem dem Drummer erinnern. Das war natürlich Quatsch, aber so ein Festival vermischt mit Alkohol siebt das Gedächtnis dann doch schon mal ordentlich durch.

Ich erinnere mich nämlich, dass ich die eigentlich ziemlich klasse fand, vor allem Andreas, den Gitarristen mit der blauen Strat. Der spielte nämlich ziemlich interessantes und phantasievolles Zeug und manchmal könnte man auch einen Pedal-Steel-Einfluss ausmachen. Später erzählte er mir dann, dass er auch tatsächlich mal eine Steel hatte, es aber wegen der ziemlich steilen Lernkurve aufgegeben habe. Am Samstag gefielen sie mir sogar noch eine Spur besser als auf dem OBS. Schon eine tolle Band. Ein Freund von mir meinte, dass ihre Song wie ein Querschnitt aus allem klingen würden, was man an den Skandinaviern so mag, was durchaus stimmt. Trotzdem haben sie eine eigene Handschrift, auch, wenn die Jungs sicher alle 16 Horsepower-Platten im Schrank stehen haben. Aber wer hat das nicht?

Derzeit arbeiten sie wohl an ihrem ersten Album, einen deal haben sie noch nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein grosses Problem werden sollte. Demnächst hoffentlich wieder in Deutschland.

myspace

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Failblog

Juni 23, 2008 at 11:01 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Danke an Soomah für den link zuu einem der lustigsten Blogs ever.

fail-owned-pwned-pictures
see more pwn and owned pictures

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In state

Juni 22, 2008 at 11:35 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Die Liebste liegt schon im Bett, ich schaue mir das Wetterleuchten an und höre die vorletzte Kathleen Edwards. Der Spass hier geht unvermindert weiter. Neben ein paar sehr schlechten finanziellen Nachrichten ist mir vorgestern auch noch mein Fahrrad aus dem verschlossenen Hinterhof geklaut worden. Mittlerweile wache ich jeden Morgen auf und überlege mir als erstes, was wohl als nächstes kommt. Das hat zwar noch keine Hiob’schen Ausmaße, aber seit dem Tod meines Vaters passiert in schöner Regelmäßigkeit nur noch Scheisse. T. lacht nur noch, wenn ich ihr mal wieder den aktuellen Wasserstand durchgebe. Aber weisst Du was, Schicksal? Es ist nur eine verschissene FLEISCHWUNDE!

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Linkschleuder

Juni 17, 2008 at 10:02 Uhr vormittags (Uncategorized)

- Leaving Lakeland Pt. 1 –>The Ooze-Author Mike K. schaut sich Lakeland an. Extrem lesenswert.

- The Moment after the show v. Matthias Willi –> Bilder von Musikern nach der show.

- Joining the Anabaptist conspirators –> emerging, missional, mosaic and monastic sind vier Strömungen, die viele Aspekte der Täuferbewegung des 16. Jhd. aufnehmen - sagt Tom Sine.

- Alptraum FOCUS –> Wilhelm Dietl über seine Zeit beim Magazin FOCUS.

- Herbie Hancock Quintet (VSOP) - So What –> Grossartige Version von ‘92. Vor allem das Solo von Hancock ist unfassbar und es wird auch mal wieder klar, warum Tony Williams als einer der besten Drummer aller Zeiten gilt. UND: Schön, dass ein Überbassist wie Ron Carter auch mal Grütze spielt.

- The Fidelity of Betrayal: Towards a Church Beyond Belief. –> Peter Rollins über sein neues Buch. Steht bei mir ganz oben auf der Liste.

- Efterklang: Illuminant –> Was für ein durchgenalltes Video. If humans were underwater glowy fish. Tolle Band, übrigens.

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Maria Miterlöserin

Juni 16, 2008 at 11:32 Uhr vormittags (Uncategorized)

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R.I.P. Esbjörn Svensson

Juni 16, 2008 at 9:56 Uhr vormittags (Uncategorized)

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THE LAZARUS PROJECT

Juni 12, 2008 at 12:17 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Lazarus Project
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Filter!!

Juni 10, 2008 at 12:36 Uhr vormittags (Uncategorized)

Ich wünsche mir einen Bloglines-Filter, der diesen ganzen EM-Mist aussortiert. Ein blog musste schon dran glauben, weil da nur noch was über Fussballwetten gepostet wurde. Weg damit.

Andererseits: Heute im Radio haben Robbie und Volli ein angeblich älteres Zitat eines Herrn Podolski ausgegraben, der wohl neulich Tore geschossen hat. Das ist so schön, dass es absolut zitierfähig ist:

“Fußball ist wie Schach nur ohne Würfel.”

Ob das stimmt oder nicht ist ja völlig egal. Ab jetzt bin ich Podolski-Fan.

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Captain, my Captain

Juni 9, 2008 at 6:57 Uhr nachmittags (Uncategorized)

SELBSTVERSTÄNDLICH ist Don van Vliet einer der genialsten Musiker aller Zeiten. Um mal ein Bonmot eines mir unbekannten, aber symphatischen Menschen zu zitieren: Nur, wer alle vier Seiten von Trout Mask Replika nacheinander hören kann, kann mein Freund sein.”

Vor 11 Jahren gab es bei der BBC eine tolle Doku über Captain Beefheart, erzählt von John Peel. Gut, das es YouTube gibt:

LINK - toll, WordPress, dass das embedden jetzt nicht mehr klappt.

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Umsonst

Juni 9, 2008 at 1:08 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Man, wie oft habe ich mir schon gesagt: “Onkel Toby”, habe ich mir gesagt, “Das war das letzte Mal, das Du IRGENDWAS mal wieder für lau gemacht hast! Diese Kackvögel wissen das eh nicht zu schätzen und am Ende bist Du wieder der Depp!”

Und was soll ich sagen: Jetzt habe ich es schon wieder gemacht. Und “als Dank” wurde mir der Dispo gekündigt.

Ich lerne einfach nie.

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Sunday morning

Juni 9, 2008 at 1:09 Uhr vormittags (Uncategorized)

Wenn ich es richtig sehe, dann gibt es in Berlin so gut wie keine (Ich habe 2 gefunden) Gemeinden, die sich NICHT Sonntags morgens treffen. Ich finde das wirklich bizarr, gerade in einer Stadt wie Berlin. Gehen die alle Samstags brav um 10 ins Bett? Haben die alle mit 18 das erste Kind und sind eh um 7 wach? Sich Sonntags vormittags zu treffen war ja bestimmt mal eine gute Idee - vor 50 Jahren. Eigentlich wollte ich heute mal wieder ins Berlinprojekt, aber, bitte, 11 Uhr? Ich bin erst um 3 nach Hause gekommen, da stehe ich bestimmt nicht um 9 auf, wenn ich nicht muss.

Von all den überflüssigen oder zumindest überdenksnwerten Taditionen der Kirche wäre der sonntagmorgentliche Gottesdienst die erste, auf die ich dankend verzichten könnte. Aber das scheint bei den meisten irgendwie genetisch fixiert zu sein. Völlig bizarr.

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Sie haben die Arschkarte gezogen

Juni 5, 2008 at 10:55 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Sollte man nach der eigenen Entrückung noch digiale Dokumente der eigenen ungläublichen Verwandschaft zukommen lassen wollen, dann kann man sich an “You’ve Been Left Behind” wenden. Schließlich soll ja dann immer noch Zeit genug sein, um gerettet zu werden. Die Firma behauptet, exzellente Sicherheitsvorkehrungen zu haben:

“We have set up a system to send documents by the email, to the addresses you provide, 6 days after the “Rapture” of the Church. This occurs when 3 of our 5 team members scattered around the U.S fail to log in over a 3 day period. Another 3 days are given to fail safe any false triggering of the system.”

Ein anderer Etext der website scheint entfernt worden zu sein, findet sich aber noch im Google-Cache:

“You will also be able to give them some help in living out their remaining time. In the encrypted portion of your account you can give them access to your banking, brokerage, hidden valuables, and powers of attorneys’ (you won’t be needing them any more, and the gift will drive home the message of love). There won’t be any bodies, so probate court will take 7 years to clear your assets to your next of Kin. 7 years of course is all the time that will be left. So, basically the Government of the AntiChrist gets your stuff, unless you make it available in another way.”
Link
Via

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Steile Thesen I

Juni 4, 2008 at 12:02 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Werkgerechtigkeit würde einiges vereinfachen. Zumindest in gewisser Hinsicht.

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Die floridaische Seenplatte

Juni 4, 2008 at 12:13 Uhr vormittags (Uncategorized)

Mir ist es völlig wumpe, was in Lakeland passiert. Echt. Ich habe die Videos gesehen und die Meinungen gelesen und ich weiss nicht, ob das nun von Gott ist, oder nicht, weil ich nicht da war. Da es für mich keine Relevanz für mein Leben hat, habe ich beschlossen, mal keine Meinung zu haben.

Heute abend war ich jedoch erstmalig in einem Hauskreis, und ein Mitglied kam ganz frisch aus Florida. Ich dachte an den geschätzen Haso, der sich berührt und gesegnet fühlt und das auf Lakeland zurückführt und freute mich, denn ich hoffte, ebenfalls “einen Saum berühren” zu können.

Doch es passierte - nichts. Seine Berichte waren ganz interessant und für mich teilweise schwer zu glauben, aber ich habe Gott nicht deutlicher gespürt, als wenn er vom Monsters of Rock erzählt hätte. Er hat sogar einen “Anbetungstanz” mit uns gemacht (und wer mich kennt, weiss, dass ich lieber im Orkus versinke, als bei sowas mitzumachen, aber ich habe mich tatsächlich überwunden), trotzdem - nichts.

So what the fuck is wrong with me?

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Kein Henry

Mai 29, 2008 at 2:23 Uhr nachmittags (Uncategorized)

So schnell kanns gehen: Aus für mich nur schwer nachvollziehbaren Gründen möchte Henry Reyels zukünftig auf meine musikalische Mithilfe verzichten. Wundert euch also nicht, wenn hier keine diesbezüglichen Werbepostings mehr erscheinen. Die weitere Karriere dieser Band kann hier verfolgt werden. Ich wünsche von Herzen alles Gute…

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Die Sprache

Mai 29, 2008 at 9:57 Uhr vormittags (Uncategorized)

Seit einiger Zeit wird es mir immer wichtiger, eine neue Sprache für meinen Glauben zu finden. Obwohl (post)strukturalitisch geschult habe ich bislang nicht reflektiert, warum das für mich so zentral geworden ist. Ich bin ja grosser Lacan-Fan und neige dazu, seine Meinung zu teilen, wenn er sagt, dass das Unterbewußte wie eine Sprache strukturiert sei. Pete Rollins hat das (mal wieder) schön auf den Punkt gebracht:

“The real choice to be made is thus not between staying or going from a particular church. Rather it is a meta-choice concerning whether I continue to interact with the linguistic system that sustains the church or step into an unknown space outside that linguistic system.”

Das ist natürlich nicht ganz einfach bei einem Buch-zentrierten System, und wenn man bedenkt, dass mit diesem Buch meine Sprache normiert wurde, erscheint das als kaum zu bewältigen. Aber ich glaube, es gibt keinen anderen Weg, wenn man es ernst meint mit der Absicht, die Geschichte von Jesus ernsthaft für eine postmoderne, westeuropäische, urbane Umwelt des 21. Jhdt relevant zu machen. Vielleicht ist es wie mit einem Gedicht: Die Worte bestimmen die ausgelösten Assoziationsketten und Referenzen, und auch der “Sinn” (so er sich denn überhaupt konstituieren lässt) erfährt dadurch eine Änderung, obwohl er mit anderen Worten einen ähnlichen Ausdruck fände. Genauso ist meine aktuelle Lebenswelt mit einer Sprache, die bis zu 500 Jahre alt ist, nicht mehr adäquat abzubilden, und diese ist somit auch nicht fähig, meine Spiritualität zu symbolisieren.

Es geht natürlich nicht darum, jetzt einfach andere Begriffe für die selben Ideen zu finden (obwohl das schonmal ein Anfang wäre). Nein, Dinge wie z.B. ‘Sünde’, “Kirche’ und “Reich Gottes’ brauchen eine Generalüberholung in Bedeutung und Ausdruck. Ich frage mich, ob ich vielleicht auch aufhören sollte, mich als “Christ” zu sehen. Nicht, weil das etwas Schlechtes wäre und ich mich von meinen Altvorderen distanzieren möchte (was allerdings ein Bedürfnis ist, das ich nur allzugut kenne), sondern weil der Begriff mittlerweile Dinge evoziert, zu denen ich keinen Bezug mehr habe.
Eine Alternative habe ich noch nicht gefunden, aber ich habe Zeit. Und genauso, wie ich nicht zu allem eine Meinung haben muss, brauche ich vielleicht auch nicht zu allem einen Begriff.

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Willard Grant Conspiracy + Howe Gelb

Mai 26, 2008 at 9:42 Uhr vormittags (Uncategorized)

Letzten Donnerstag mit ganz vielen extra angereisten Glitterhäuslern im Babylon gewesen, denn Robert Fisher führte sein Opus Magnum “The Pilgrim Road” mit Orchester auf. Für eine ziemlich “kleine” Band wie Willard Grant ist das natürlich eine Unternehmung, die jegliches finanzielles und zeitliches Budget sprengt, und ich denke, Robert wird sich bewusst sein, dass man sowas - wenn überhaupt - nur einmal macht. Aber jede Sekunde und jeder Penny, der da rein geflossen ist, hat sich voll gelohnt.

“Als “Vorgruppe” trat Howe Gelb mit einem Bassisten (und Tom King am Schlagzeug für die letzten beiden Stücke) auf. Howes Konzerte sind ja in den seltesten Fällen kohärente Veranstaltungen, und so fing er diesmal mit 2 (ausgespielten) Lounge-Jazz-Stücken am Klavier an, brach dann weitere Stücke ab mit der Bemerkung, die seien wohl gerade gestorben, spielte dann etwas Gitarre und machte halt sein Ding. Das ist natürlich grossartig, aber das darf eben nur Howe Gelb.

Nach eine kurzen Pause ging es dann mit Robert und der extended Version der Willard Grant Conspiracy weiter. Neben einer Sängerin und dem erwähnten kleinen Orchester (2 Bläser, Chello, Viola, Kontrabass, Schlagzeug, Flügel, Keyboards) spielte auch Chris Eckman von den Walkabouts mit, was dem ganzen noch eine gwisse “sonische” Qualiät verlieh. Um es mal ganz kurz zu machen: Das war der Hammer. Ich halte Fisher ja eh für einen begnadeten Songschreiber, und dieses Talent wird eigentlich nur von seinem Bariton übertroffen, der mich wirklich immer wieder begeistert. Auf den Alben kommt das leider alles nicht auch nur annährend so rüber wie live. Für diesen Mann scheint das Singen wie das Atmen für unsereins.

Sechs Jahre hat er an “Pilgrim Road” gearbeitet und die Songs auch gleich für ein Orchester geschrieben. Ich würde mal behauptet, dieses Album vertreibt niemand mehr aus meinen persönlichen Top 3 dieses Jahr. Und obwohl die Stücke recht “werkgetreu” aufgeführt wurden, war es keine Sekunde langweilig, denn gerade ein Orchester macht live schon einen grossen Unterschied.

Anfang hatte ich Befürchtungen, dass die ganze Geschichte etwas zu “sakral” und bedächtig werden könnte, das die hat Robert durch seine Zwischendurcherzählungen und Anekdoten schnell zerstreut.

Hier ein kleines Video, das dem Abend aber nicht ansatzweise gerecht wird.

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The Evangelist

Mai 20, 2008 at 9:23 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Seit ein paar Jahren wird es mir langsam klar, dass meine Hipster-Zeit bald endgültig gegessen sein wird. Ich finde 90% aller neuen Bands todlangweilig und erst neulich habe ich mit meiner besten Feundin Tina darüber gesprochen, welche Vorteile es doch hat, nicht mehr so jung zu sein. Wir waren bei einer Vernissage und es spielte eine Band, deren Mitglieder alle so um die 20 waren. Verschüchtert zu sein, alles falsch zu machen und zu glauben, alles gerade erfunden zu haben kann ja ganz niedlich sein, aber weisse Oberhemden tragen zu dürfen muss man sich auch erst verdienen, Son!

Also bin ich dankbar für Menschen, die ein bestimmtes Alter erreichtt haben und dennoch Musik machen. Im Falle von Robert Forster muss ich sogar feststellen, dass meine Welt eine schlechtere wäre, hätte er sich nach dem Tod von Grant McLennan nicht wieder nach London ins Studio begeben. Heraus kam er mit “The Evangelist” und ich denke, das Album kann locker neben den besten Go-Betweens-Arbeiten bestehen. Zentrales Stück ist natürlich “Demon Days”, welches zum Großteil noch von McLennan geschrieben wurde. Ich erinnere mich noch gut an ein Gespräch mit Chris Eckman vor 2 Jahren, wie erschüttert er über den Tod von Grant war, die beiden Bands waren wohl recht eng befreundet.

Hier gibt es ein Interview mit Robert Forster und das Beste: Am 4.10. spielt er in der Passionskirche!

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Trucker Frank

Mai 20, 2008 at 1:55 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Beim Sämann habe ich heute morgen einen Hinweis auf das neue Buch von Tony Jones gefunden, “The New Christians” heisst es und Jones hat eine Reihe kleiner Videos mit der Hauptperson des Buches, “Trucker Frank”, gedreht. Ich finde alle sehr sehenswert (5 Stück gibt es mittlerweile) und werde mir sicherlich auch mal sein Buch kaufen, wenn der momentane Stapel abgelesen ist…

Das gab mir zu denken: “It’s easier to start something new than go back to try to fix something, and especially fix something that doesn’t think it’s broken.”.

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morning dew

Mai 19, 2008 at 10:20 Uhr vormittags (Uncategorized)

Beim Gottesdienst am Samstag bot der Pastor für den kommenden Tag eine Einführung in die lectio divina an. Leider konnte ich nicht teilnehmen, aber heute morgen fand ich das auf der website vorgestellte Konzept recht hilfreich. Grundsätzlich beschreibt es das, was ich eh immer morgens mache, aber lange nicht so bewusst und reflektiert. Ausserdem habe ich mein Komboloy wiedergefunden, das mir Julia vor ca. 18 Jahren mal aus Griechenland mitgebracht hat. Das Abzählen der Perlen hilft mir ungemein bei der Konzentration beim beten (das war, glaube ich, ein Tip von Christina Brudereck).

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Horst Evers

Mai 19, 2008 at 8:31 Uhr vormittags (Uncategorized)

Gestern abend waren der Keks und ich bei Horst Evers in der A-Lounge (übrigens einer geschmackstechnischen 90ger-Jahre Hinrichtung erster Güte). Witzeerzähler (respektive Comedians) ertrage ich ja normalerweise überhaupt nicht, und der Begriff “Kleinkunst” lässt mich stante pede aufs Klo rennen. Eigentlich finde ich nur Horst Evers lustig, das aber ziemlich. Leider gabs auf DuRöhre nichts, was dem gestrigen Abend auch nur ansatzweise gleich gekommen wäre. Daher: Selber Radio Eins höre und Karten gewinnen oder die CD “Mehr vom Tag” kaufen. Und miterleben, wie ein Mann am Alltag scheitert.

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Einfalt freihalten

Mai 16, 2008 at 4:02 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Früher habe ich immer über die Jungs gelacht, die Jesus so um sich hatte. Je länger ich Christ bin, desto mehr merke ich, dass ich noch einfältiger und ahnungloser bin, als sie es waren.

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Relax.

Mai 15, 2008 at 10:56 Uhr nachmittags (Uncategorized)

“So… pastors relax! It is wise for pastors to resist pressures to be something they are not. Come unto me all you who are weary and heavy laden and I will give you rest! Pastors: rest! No longer comply to what others think you should be or what you yourself think you should be. You’ve been called just as you are to be exactly who you are. Relax. Rest in that.

Pastors, conversely: let your people relax. Let them rest. Do not ask them to be something they are not. Resist shaping them. Relieve them of all expectations. Let them come in and go out and find pasture. Do not make them more weary than they are. Do not lay one demand on their shoulders. They have divine permission to gather just as they are. Do not try to manipulate them into what you think they should be or what your tradition thinks they should be. Let them relax.”
link

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Da hinten wird’s hell!

Mai 15, 2008 at 4:02 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Man, das waren wirklich sehr intensive anderthalb Wochen, und allein über die beiden Wochenenden könnte ich jeweils ein Buch schreiben. Alles in allem war es wirklich sehr schön, obwohl ich den Eindruck habe, mit dem Verarbeiten nicht recht nachzukommen. Vielleicht erstmal ein paar Sätze zum (meinem 11.) Orange Blossom Special Festival, bei dem ich seit letztem Montag gearbeitet habe. Die auffälligste Neuerung in diesem Jahr war natürlich das Wetter; bis auf das OBS 9 gab es noch kein Jahr ohne Regen, und selbst beim neuten standen viele Wolken den Sonnenstrahlen im Weg. Diesmal aber nicht - schon in der Aufbau-Woche brauchte man Sonnenmilch und es wurde jeden Tag wärmer.

Mit am schönsten war wie immer das Wiedersehen mit alten Freunden und Bekannten. Letztes Jahr konnte ich ja nicht zur Weihnachtsfeier kommen, was den Abstand natürlich um so grösser machte.
So richtig angefangen hat es schon am Donnerstag Abend mit der Aufwärmparty im Stadtkrug. Stefan Maelck hat aus seinem aktuellen Hank Meyer Roman gelesen, der offenbar nicht weniger lustig als sein Vorgänger ist. Danach spielte WOLAM, die das Festival letztes Jahr eroeffnet haben, und wow, die haben sich ja enorm weiterentwickelt. Gute Band. Leider sind mit mir zusammen eigentlich fast alle ziemlich abgestuerzt, was das Arbeiten am Freitag etwas schwierig gestaltete…

Hier ein paar kurze Eindrücke zu den Bands:

Freitag, 09. Mai 2008

SIR SIMON
Diesmal wurde das OBS von einer Berliner Band namens Sir Simon Battle eröffnet, die eine Art Indiepop spielten (was bei mir mittlerweile als Schimpfwort gilt). Fand ich aber trotzdem sehr schön, da es viele originelle Ideen gab und die üblichen Engländer mal nicht kopiert wurden. Ausserdem waren alle sehr nett. Werde ich im Auge behalten. Vielleicht brauchen sie ja mal eine Pedal Steel…

THE AUDIENCE
Der Hammer. Wer sich noch an The Make Up erinnern kann, der bekommt eine Ahnung. Schade, dass ich mir keine CD von Ihnen gekauft habe, muss ich mal nachholen.

The Audience

THE VIOLENT YEARS
Von den Norwegern blieb mir eigentlich nur der Drummer im Gedächtnis, und das weniger aufgrund seiner musikalischen Leistung sondern allein durch die Tatsache, dass er das ganze Wochenende sturzbesoffenst durch das Festival stolperte und und ordentlich nervte.

GIRLS IN HAWAII
Bands mit Attitüde… Ich kann ja gut verstehen, warum man als Musiker manche Kompromisse nicht eingehen moechte, weil die Performance darunter leiden würde, aber vielleicht wäre es schlau, bei einem kleinen Festival mal einen Gang runterzuschalten. Allein der Rider war 26 Seiten lang…
Normalerweile spielen die Bands wegen Zeitdruck grösstenteils mit der gleichen (qualitativ exzellenten) Backline, aber die Girls wollten komplett über ihr eigenes Zeug spielen und so stand der komplette Keller voll mit GIH-Krempel. Naja. Musik ging so. Ein bisschen zu poppig für mich. Fand aber die Vocal-Loops sehr intererssant. Müsste ich wohl mal auf Platte hören.

Girls in Hawaii

Samstag, 10. Mai 2008

CLARA LUZIA
Aus Österreich. Ein bisschen wie Feist, nur etwas beschwingter. Nett, hat mich aber nicht gepackt.

SHOOTING JOHN
Obwohl ich die Platte letztes Jahr richtig gut fand, habe ich die irgendwie verpasst… Was habe ich da nur gemacht? Gegessen?

CUBA MISSOURI
Indierock. Ansonsten äussere ich mich da mal nicht zu.

RYKARDA PARASOL & THE TOWER RAVENS
Toll! Mein alter Kumpel Christian ist derzeit ihr Tourmanager, deshalb war gleich ein guter Draht zwischen der Band und mir da. Hatte Rykarda letztes Jahr Solo gesehen, was mich nicht so überzeugt hatte, aber mit dieser Combo (und vor allem mit Wymond, dem Gitarristen, musikalisch eine Mischung aus J Mascis und dem Typen von Steve Wynn) war sie um ganze Klassen besser. Tolle Stimme, erinnert mich an Siouxsie Sioux.

HYACINTH HOUSE
Ich bin nicht ganz unbeteiligt daran, dass ihre CD bei Glitterhouse rausgekommen ist, und ich mag die Band echt gerne. Ich kann ja auch verstehem, das man nervös ist vor einem Gig, aber Himmeldieberge, sowas habe ich selten gesehen. Die beste Szene: Der Sänger und Gitarrist kriegte sein Stimmgerät nicht zum laufen und sprang gute 2 Minuten auf der armen Kiste rum, bevor er sie dann kurzentschlossen mit dem baugleichen Modell der Chellistin austauschte, nach dem Motto: Welches Bandmitglied mag ich denn am wenigsten? Als die sich beschwerte und Rembert sich das Ding mal anguckte, war wohl keine Batterie drin… ahem. Konzert war aber trotzdem gut.

20:40 MICHAEL J. SHEEHY & THE HIRED MOURNERS
Klarer Gewinner des letzjähringen Festivals und heuer sah es auch kaum anders aus. Mehr in die Fresse, aber trotzdem mit Seele. Die Bassistin ist immer noch das Rock Chick of the year (schwarzer Gibson Thunderbird mit goldenen Saiten!) Und trinkfest.

22:30 SCOTT MATTHEW
Im Dezember habe ich ihn erstmalig im Berliner Babylon-Kino gesehen, wo er nach einer Shortbus-Vorführung spielte. Hat mich nicht so beeindruckt; ich fand, das alle Songs gleich klangen und er konnte auch nicht Ukulete spiele, da er aufgrund eines Überfalls in NY seine Hand noch in einer Schlinge trug.

Trotzdem habe ich mich in den nächsten Wochen dabei erwischt, mir ständig die Songs auf seiner myspace-Seite angehört zu haben. Im Februar kam er dann nochmal ins Babylon und da war es um mich geschehen. Ich sass die ganzen 90 Min. auf der Kante meines Sitzes und hing an seinen Lippen. Unglaublich nett ist er auch noch. Er trägt ja einen imposanten, schwarzen Bart und Rembert hatte vorher einige Fake-Bärte besorgt, die wir alle während der Umbaupause trugen. Wider einigen Befürchtungen war die Künstlerseele nicht beleidigt, er fand das sogar ziemlich lustig. Auch das Album dürfte schwerlich aus meinen Top 10 in diesem Jahr zu vertreiben sein. Bester Act für mich in
diesem Jahr und dieses Konzert, wenn es auch nicht so intim wie im Babylon neulich war, hat das nochmal bestärkt. Texte sind übrigens auch toll.

Reinhard und Rembert

Sonntag, 11. Mai 2008

12:30 MARY EPWORTH & THE JUBILEE BAND
An diesem Morgen habe ich höchstpersönlich den hangover erfunden und deswegen nur 3 Songs gesehen. Fand ich aber sehr schön. Die Musik auch.

14:00 GISBERT ZU KNYPHAUSEN
1000 Symphatiepunkte, aber ich glaube, ich kann mit dieser Art von sensirrbeler Nabelbetrachtung nichts mehr anfangen. Ohne Band klang er wie Reinhard Mey. Irrsinnig guter Drummer.

15:30 SCOUT NIBLETT
Auf die hatte ich mich schon sehr gefreut, da ich ein paar Songs ihres letzten Albums kannte. Kamen zu spät, weil ihr Navi ausgefallen war und sie sich (trotz des Namens!) verfahren hatten. Gingen also gleich auf die Bühne, Sie mit alter Jaguar und voll aufgedrehtem Twin Reverb, er mit unserem Gretsch-set unten auf der Bühne. Vom ersten Moment an dache ich, die “haben” es - extrem dynamisch, teilweise sehr laut und intensiv aber immer etwas autistisch. Es gab allerings einen lustigen Moment, als sie “Any questions?” in die Menge fragte und die erwartbaren bescheuerten Fragen brav beantwortete. Nach Matthew mein liebstes Konzert. Hat mich echt umgehauen.

17:00 HANK SHIZZOE & THE DIRECTORS
Was für ein Kontrast, doch bei aller Liebe: Dabei bin ich beinahe eingeschlafen. Klänge es nicht so despektierlich, würde ich es “Mucker-Rock” nennen, aber es gibt ja Leute, die Gitarrensoli toll finden. Pause für mich, Spass für die anderen.

18:40 DEXTER JONES CIRCUS ORCHESTRA
Deren CD lief schon beim Aufbau ständig und mir gefiehl sie sehr gut. Live dann sogar noch besser, weil weniger “brav”. Whisbone Ash und so weiter, sowas traut sich keiner mehr heute. Waren richtig toll und hatten sogar interessantes zu erzählen. Men on a mission. CD gekauft.

20:20 THE GREAT CRUSADES
Tolle Typen, musikalisch konnte ich nie richtig viel mit ihnen anfangen. Tolle show, aber.

22:10 TIMESBOLD
Gefiel mir noch besser als auf Platte, da seine jammerige Stimme live nicht so deutlich rüberkam. Die Songs finde ich eigentlich alle gut (Old Hannah!), auch die Arrangements, aber diese Art zu singen ertrage ich nicht nur sehr dosiert, auch, wenn sich momentan viele auf die Robert-Smith-Schule beziehen. Ein toller Abschluss des OBS jedenfalls.

Timesbold

Was noch:

- Ein neuer Sponsor in diesem Jahr: Stark-Amps. Klangen wie angedickte Fenders, also sehr gut. Der “Präsident” der Firma lief mit Hut und Hund durch die Gegend, ein Techniker wurde auch noch extra
eingeflogen. Alles ein etwas bizarrer Aufmarsch für so eine kleine Firma. Aber 1000 Dank für die tollen Crew-Shirts und die Pins und überhaupt. Ihr seid schon ganz schön cool.

- Kopfstützen beim Pissoir. Harnlassoptimierung auf allerhöchsten Niveau.

- Montag abend essen mit Eckman, Race und Brokaw. Haben viel von Mali erzählt. Die haben die beste Zeit ihres Leben auf Tour, glaube ich. Race hat ein Album einer Band aus Polen mitgebracht (”Psycho-Path”, glaube ich), auf der eine gefesselte Frau in einer Blutlache liegt und ein Messer im Arsch hat. Wir sahen Parallelen zu “Smell The Glove” und befanden, das Spinal Tap einfach ein Muss für jeden ist, der irgendwas mit Musik zu tun hat, denn sonst wirds leicht scheisse.

- Zwei neue Motti für das nächste OBS: “Schöne Männer und Weltfrieden” (sehr gut) und: “Macht hinne, wir wollen in den Stadtkrug!” (Even Better!)

- Dieses Jahr wurde grösstenteil LED-Licht eingesetzt, was mir überhaupt nicht gefiel, da es m.M. n. nicht zur Musik und zur Stimmung des OBS passt. Gerade das blaue Licht sah aus, alo ob jemand ein paar Neonröhren angeknipst hätte. Die immense Stromersparniss ist zwar ein gewichtiges Argument, aber die Dinger sind die Kondome der Sparte Licht in der Veranstaltungstechnik. Quasi.

- Muss man es sagen? Man muss. Der Sound war wie immer grossartig. Thx, Thorsten.

Ich denke, das war eines meiner liebsten OBS. Danke an Rembert, Vera, Karsten, Alex, Stefan, Christoph, Julia, Julia, Barbara, Melli, Nisa, Imme, Tacki, Florian, Phillip, Yannick, Thorsten, Eddie, den Monitormischer, “Simmon”, Friederike, Steffi, Anja, Anne, Basti, Archie, David, Frauke, Johannes, Jutta, Lutz, Ingolf, Marcel, Michael, Mike, Sarina, Sina, Uli und wen ich auch immer vergessen habe.

UPDATE: Ullrich Maurer hat auf Gästeliste.de schon den ersten Teil seines Konzertberichts veröffentlicht, inkl. Video

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