The Violent Years

Juni 26, 2008 at 11:48 (Uncategorized)

Letzten Samstag war ich natürlich mal wieder – wenn auch etwas lustlos – auf der Fete le la Musique unterwegs. Hauptanlaufpunkt waren die Violent Years aus Norwegen, die ich bereits auf dem OBS gesehen habe und über die ich behauptete, ich würde mich an kaum etwas ausserdem dem Drummer erinnern. Das war natürlich Quatsch, aber so ein Festival vermischt mit Alkohol siebt das Gedächtnis dann doch schon mal ordentlich durch.

Ich erinnere mich nämlich, dass ich die eigentlich ziemlich klasse fand, vor allem Andreas, den Gitarristen mit der blauen Strat. Der spielte nämlich ziemlich interessantes und phantasievolles Zeug und manchmal könnte man auch einen Pedal-Steel-Einfluss ausmachen. Später erzählte er mir dann, dass er auch tatsächlich mal eine Steel hatte, es aber wegen der ziemlich steilen Lernkurve aufgegeben habe. Am Samstag gefielen sie mir sogar noch eine Spur besser als auf dem OBS. Schon eine tolle Band. Ein Freund von mir meinte, dass ihre Song wie ein Querschnitt aus allem klingen würden, was man an den Skandinaviern so mag, was durchaus stimmt. Trotzdem haben sie eine eigene Handschrift, auch, wenn die Jungs sicher alle 16 Horsepower-Platten im Schrank stehen haben. Aber wer hat das nicht?

Derzeit arbeiten sie wohl an ihrem ersten Album, einen deal haben sie noch nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein grosses Problem werden sollte. Demnächst hoffentlich wieder in Deutschland.

myspace

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Failblog

Juni 23, 2008 at 11:01 (Uncategorized)

Danke an Soomah für den link zuu einem der lustigsten Blogs ever.

fail-owned-pwned-pictures
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In state

Juni 22, 2008 at 11:35 (Uncategorized)

Die Liebste liegt schon im Bett, ich schaue mir das Wetterleuchten an und höre die vorletzte Kathleen Edwards. Der Spass hier geht unvermindert weiter. Neben ein paar sehr schlechten finanziellen Nachrichten ist mir vorgestern auch noch mein Fahrrad aus dem verschlossenen Hinterhof geklaut worden. Mittlerweile wache ich jeden Morgen auf und überlege mir als erstes, was wohl als nächstes kommt. Das hat zwar noch keine Hiob’schen Ausmaße, aber seit dem Tod meines Vaters passiert in schöner Regelmäßigkeit nur noch Scheisse. T. lacht nur noch, wenn ich ihr mal wieder den aktuellen Wasserstand durchgebe. Aber weisst Du was, Schicksal? Es ist nur eine verschissene FLEISCHWUNDE!

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Linkschleuder

Juni 17, 2008 at 10:02 (Uncategorized)

- Leaving Lakeland Pt. 1 –>The Ooze-Author Mike K. schaut sich Lakeland an. Extrem lesenswert.

- The Moment after the show v. Matthias Willi –> Bilder von Musikern nach der show.

- Joining the Anabaptist conspirators –> emerging, missional, mosaic and monastic sind vier Strömungen, die viele Aspekte der Täuferbewegung des 16. Jhd. aufnehmen – sagt Tom Sine.

- Alptraum FOCUS –> Wilhelm Dietl über seine Zeit beim Magazin FOCUS.

- Herbie Hancock Quintet (VSOP) – So What –> Grossartige Version von ‘92. Vor allem das Solo von Hancock ist unfassbar und es wird auch mal wieder klar, warum Tony Williams als einer der besten Drummer aller Zeiten gilt. UND: Schön, dass ein Überbassist wie Ron Carter auch mal Grütze spielt.

- The Fidelity of Betrayal: Towards a Church Beyond Belief. –> Peter Rollins über sein neues Buch. Steht bei mir ganz oben auf der Liste.

- Efterklang: Illuminant –> Was für ein durchgenalltes Video. If humans were underwater glowy fish. Tolle Band, übrigens.

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Maria Miterlöserin

Juni 16, 2008 at 11:32 (Uncategorized)

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R.I.P. Esbjörn Svensson

Juni 16, 2008 at 9:56 (Uncategorized)

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THE LAZARUS PROJECT

Juni 12, 2008 at 12:17 (Uncategorized)

Lazarus Project
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Filter!!

Juni 10, 2008 at 12:36 (Uncategorized)

Ich wünsche mir einen Bloglines-Filter, der diesen ganzen EM-Mist aussortiert. Ein blog musste schon dran glauben, weil da nur noch was über Fussballwetten gepostet wurde. Weg damit.

Andererseits: Heute im Radio haben Robbie und Volli ein angeblich älteres Zitat eines Herrn Podolski ausgegraben, der wohl neulich Tore geschossen hat. Das ist so schön, dass es absolut zitierfähig ist:

„Fußball ist wie Schach nur ohne Würfel.“

Ob das stimmt oder nicht ist ja völlig egal. Ab jetzt bin ich Podolski-Fan.

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Captain, my Captain

Juni 9, 2008 at 6:57 (Uncategorized)

SELBSTVERSTÄNDLICH ist Don van Vliet einer der genialsten Musiker aller Zeiten. Um mal ein Bonmot eines mir unbekannten, aber symphatischen Menschen zu zitieren: Nur, wer alle vier Seiten von Trout Mask Replika nacheinander hören kann, kann mein Freund sein.“

Vor 11 Jahren gab es bei der BBC eine tolle Doku über Captain Beefheart, erzählt von John Peel. Gut, das es YouTube gibt:

LINK – toll, WordPress, dass das embedden jetzt nicht mehr klappt.

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Umsonst

Juni 9, 2008 at 1:08 (Uncategorized)

Man, wie oft habe ich mir schon gesagt: „Onkel Toby“, habe ich mir gesagt, „Das war das letzte Mal, das Du IRGENDWAS mal wieder für lau gemacht hast! Diese Kackvögel wissen das eh nicht zu schätzen und am Ende bist Du wieder der Depp!“

Und was soll ich sagen: Jetzt habe ich es schon wieder gemacht. Und „als Dank“ wurde mir der Dispo gekündigt.

Ich lerne einfach nie.

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Sunday morning

Juni 9, 2008 at 1:09 (Uncategorized)

Wenn ich es richtig sehe, dann gibt es in Berlin so gut wie keine (Ich habe 2 gefunden) Gemeinden, die sich NICHT Sonntags morgens treffen. Ich finde das wirklich bizarr, gerade in einer Stadt wie Berlin. Gehen die alle Samstags brav um 10 ins Bett? Haben die alle mit 18 das erste Kind und sind eh um 7 wach? Sich Sonntags vormittags zu treffen war ja bestimmt mal eine gute Idee – vor 50 Jahren. Eigentlich wollte ich heute mal wieder ins Berlinprojekt, aber, bitte, 11 Uhr? Ich bin erst um 3 nach Hause gekommen, da stehe ich bestimmt nicht um 9 auf, wenn ich nicht muss.

Von all den überflüssigen oder zumindest überdenksnwerten Taditionen der Kirche wäre der sonntagmorgentliche Gottesdienst die erste, auf die ich dankend verzichten könnte. Aber das scheint bei den meisten irgendwie genetisch fixiert zu sein. Völlig bizarr.

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Sie haben die Arschkarte gezogen

Juni 5, 2008 at 10:55 (Uncategorized)

Sollte man nach der eigenen Entrückung noch digiale Dokumente der eigenen ungläublichen Verwandschaft zukommen lassen wollen, dann kann man sich an „You’ve Been Left Behind“ wenden. Schließlich soll ja dann immer noch Zeit genug sein, um gerettet zu werden. Die Firma behauptet, exzellente Sicherheitsvorkehrungen zu haben:

„We have set up a system to send documents by the email, to the addresses you provide, 6 days after the „Rapture“ of the Church. This occurs when 3 of our 5 team members scattered around the U.S fail to log in over a 3 day period. Another 3 days are given to fail safe any false triggering of the system.“

Ein anderer Etext der website scheint entfernt worden zu sein, findet sich aber noch im Google-Cache:

„You will also be able to give them some help in living out their remaining time. In the encrypted portion of your account you can give them access to your banking, brokerage, hidden valuables, and powers of attorneys’ (you won’t be needing them any more, and the gift will drive home the message of love). There won’t be any bodies, so probate court will take 7 years to clear your assets to your next of Kin. 7 years of course is all the time that will be left. So, basically the Government of the AntiChrist gets your stuff, unless you make it available in another way.“
Link
Via

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Steile Thesen I

Juni 4, 2008 at 12:02 (Uncategorized)

Werkgerechtigkeit würde einiges vereinfachen. Zumindest in gewisser Hinsicht.

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Die floridaische Seenplatte

Juni 4, 2008 at 12:13 (Uncategorized)

Mir ist es völlig wumpe, was in Lakeland passiert. Echt. Ich habe die Videos gesehen und die Meinungen gelesen und ich weiss nicht, ob das nun von Gott ist, oder nicht, weil ich nicht da war. Da es für mich keine Relevanz für mein Leben hat, habe ich beschlossen, mal keine Meinung zu haben.

Heute abend war ich jedoch erstmalig in einem Hauskreis, und ein Mitglied kam ganz frisch aus Florida. Ich dachte an den geschätzen Haso, der sich berührt und gesegnet fühlt und das auf Lakeland zurückführt und freute mich, denn ich hoffte, ebenfalls „einen Saum berühren“ zu können.

Doch es passierte – nichts. Seine Berichte waren ganz interessant und für mich teilweise schwer zu glauben, aber ich habe Gott nicht deutlicher gespürt, als wenn er vom Monsters of Rock erzählt hätte. Er hat sogar einen „Anbetungstanz“ mit uns gemacht (und wer mich kennt, weiss, dass ich lieber im Orkus versinke, als bei sowas mitzumachen, aber ich habe mich tatsächlich überwunden), trotzdem – nichts.

So what the fuck is wrong with me?

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