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März 1, 2007 at 10:37 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Gestern war ich das dritte Mal beim icf und habe gemerkt, das diese Gemeinde doch nicht das beinhaltet, was ich suche.

Obwohl ich bei den ersten beiden Malen mit Leute gesprochen habe, ist es mir nicht gelungen, darüber irgendeinen persönlichen Kontakt aufzubauen. Ich war ja (mit einer Ausnahme) noch nie in der Situation, neu in eine Gemeinde zu kommen und niemanden zu kennen, daher ist es interessant zu sehen, wie das verläuft. Ich denke, es ist wichtig, neue Besucher sofort anderen Leute vorzustellen und in eine kleine Gruppe zu integrieren. Da bilden sich dann wohl am schnellsten Sympathien heraus, auf die aufgebaut werden kann. Das dritte mal in die Kirche zu kommen und immer noch niemanden zu kennen unterminiert sämtliche Missionsversuche.

Trotzdem ich die Gottesdienste beim icf erfrischend fand, sind sie in ihrer Struktur m.E. noch konservativer, als ich es von den Methodisten kenne. Denn es gibt nur 2 Programmpunkte: Liedersingen, Predigt, das wars. Zwischendurch sagt noch ein Moderator/eine Moderatorin irgendwas, aber letztendlich sind nur die Band und der Pastor beteiligt. Genau das hat mich ja eigentlich immer gestört, das die Gemeinde nicht in den Gottestdienst eingebunden ist. Warum erzählt z.B. niemand, was er in der letzten zeit mit Gott erlebt hat? Oder trägt irgendwas vor, das ihm wichtig war? Wo sind die Gaben wie Prophetie und meinethalben auch das Zungengebet, von denen Paulus spricht?

Ich finde auch, dass eine gewisse Dynamik bei Gottesdiensten vorhanden sein muss. Und die finde ich hier auch nicht, denn alles ist auf einem hohen Energielevel und kommt nie richtig runter. Unter den Songs finden sich zwar auch ruhigere, aber danach kommt direkt wieder etwas schnelleres, so daß die Grundstimmung immer Richtung Party geht.

Was auch auf die Predigten zutrifft. Ich mag es ja eigentlich, wenn Leute ungezwungen und nicht hinter einer Kanzel predigen, aber daraus abzuleiten, das man neben der Form die Rhetorik genauso vergessen kann, ist schlicht falsch. Ich denke, wenn jemand möchte, das der Inhalt seiner Predigt ankommt, muss er sich einfach rhetorischen Regeln beugen und kann nicht davon ausgehen, dass das schon irgendwie rüber kommt, Hauptsache, man ist irgendwie voll locker. Tut es nicht. Der Aufbau einer Rede ist nicht unwichtiger als der eines Textes; und ähnliche Qualitätskriterien lassen sich an beide anlegen. Bis auf den Pastor scheint das dort niemand so zu sehen, obwohl die anderen beiden Theologie studieren.

Ich wünsche dem icf alles erdenklich gute und hoffe, dass sie bald in grössere Räumlichkeiten umziehen können. Aber an ein paar Dingen könnten sie noch arbeiten.

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Drew Marshall

Februar 27, 2007 at 10:17 Uhr nachmittags (Emerging Church)

Drew Marshall ist Host einer christlichen Radio Show in Canada und wird von einem christlichen TV-Sender interviewt. Das Ergebnis ist ein 1-a-mit- Sternchen-Zusammenprall christlicher Kulturen. Neben vielem anderen gefällt mir vor allem seine Antwort auf die Frage: “What has Jesus done for you?”, die einzig und alleine darauf abzielte, ein billiges Bekenntnis zu kriegen, damit man brav ein Häckchen hinter “Christ” oder “Freak” machen kann. So einfach macht er es ihnen aber nicht. “The main thing Jesus has done is he hasn’t given up on me.”, ist seine Antwort.

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re:publica

Februar 23, 2007 at 10:19 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Rechts oben: Das Banner der re:publica-Konferenz. Hier: Das Programm bislang.

Ich werde versuchen, mir da Zeit für zu nehmen, aber ich denke vor allem: Wäre das nicht eine super Gelegenheit, “uns” zu treffen und uns mal Gedanken über das Leben als Christen im Netz zu machen? Wie wäre es z.B. mit einem workshop im Rahmen der Konferenz? Oder am WE drauf (die Konferenz endet Freitag) mit einem Treffen in einer örtlichen Kirche?

Ich glaube, es gäbe eine Menge, über das man sprechen könnte. Ich würde gerne ein Wiki dafür einrichten, aber ich habe keinen Schimmer, wie das das geht… jemand anderes vielleicht?

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Februar 22, 2007 at 10:19 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Gestern hat mich Francis netterweise auf eine Gemeinde in Berlin hingewiesen. Heute morgen in der Bahn habe ich mir Predigt zum Thema “Wahrheit” von ihnen angehört, und da diese Gemeinde (zumindest von den links zu ihren Schwestergemeinden her zu schliessen) schonmal den Begriff “Emergent” gehört hatte, war ich natürlich sehr gespannt, was man denn über Wahrheit im 21.Jhd. sagen kann.

Leider hätte diese Predigt so auch vor 150 Jahren gehalten werden können. Konstruktivismus, Heisenberg, PoMo, all das existiert offensichtlich nicht für Christen. Dazu kommt noch, das sich der Pastor ständig entschuldigte, das es “jetzt etwas komplizierter werden wird”.

Ich bin eigentlich mit dem Ideal aufgewachsen, das eine christliche Gemeinde für alle da sein sollte, für Kinder genauso wie für Alte, für Gebildete wie für Debile. Aber - warum eigentlich? Spätestens mit der Industrialisierung hat sich die Gesellschaft spezialisiert, aber die meisten Kirchen tragen den verschiedenen Bedürnissen nicht Rechnung, die sich für die Menschen daraus ergeben. Natürlich gibt es Gemeinden, die besonders von einer bestimmten Gruppe frequentiert werden, aber sowas scheint mir die Ausnahme.

Immerhin gibt es Ansätze in dieser Richtung, zu denen ich auch besagte Berliner Kirche zählen wurde - zumindest nach ihrer website zu schliessen. Wenn ich aber eine Kirche mit jungen, urban geprägten Menschen mache, könnte man dies dann auch inhaltlich und nicht nur formal reflektieren? Ein GoDi am Samstag abend ist eine feine Sache, aber geht man mal von einer gewissen Grundbildung und Offenheit bei oben erwähnter Gruppe aus - kann man dann nicht auch mal riskieren, Leute zu überfordern? Warum reflektiert man nicht, das manche Dinge kompliziert sind, anstatt Themen unterkomplex zu behandeln?
Mein Vater hätte dafür sicherlich kein Verständnis, aber das muss er ja auch nicht, wenn es Gemeinden gäbe, die für die Lebenswelt älterer Menschen zugeschnitten sind.

Natürlich stehen solche Gemeinden in den bekannten Gefahren, in denen jede Monokultur steht, ich könnte mir aber vorstellen, das man diesen durch die Einbindung in entsprechend gestaltete Netzwerke durchaus begegenen könnte.

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Irre.

Februar 21, 2007 at 10:20 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Heute morgen beim Beten über Emerging Chuch meditiert, denn vieles, was mir so über Gemeinde vorschwebt, scheint relativ deckungsgleich mit diesem Diskurs zu sein. Habe trotzdem ein zwiespältiges Gefühl.

Während des Betens hatte ich den Eindruck, mir mal den 2.Johannesbrief ansehen zu sollen:

7 Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist. 8 Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. 9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. 11 Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.

Was soll das bedeuten? Einerseitseine klare Warnung, andererseits kann ich bei den meisten Vertretern der EC nicht sehen, das sie obiges bestreiten. Also eher eine Ermutigung? Das zwiespältige Gefühl bleibt.

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Wie ich mir Kirche vorstelle.

Februar 20, 2007 at 10:21 Uhr nachmittags (Emerging Church)

Als ich gestern abend im Restaurant saß und auf die Liebste wartete (wir hatten unser 3-jähriges) habe ich mal angefangen, in Stichwörtern zu sammeln, was mir an einer (neuen) Gemeinde wichtig wäre.

Begonnen hat die Suche für mich eigentlich mit der Frage, wo ich eigentlich meine Rolle in meiner Methodisten-Gemeinde sehe. Zu Anfang (so ab 1999) war ich in vielen Gruppen aktiv, ich habe mal eine Jugendgruppe und einen vorgottesdienstlichen Gebetskreis geleitet, im Chor mitgesungen und war für die Audiotechnik verantwortlich. Im Laufe der Zeit ist das immer weniger geworden, und mittlerweile gehe ich kaum noch zum Gottesdienst selber. Trotzdem empfinde ich eine grosse Sehnsucht nach Gemeinschaft, also ist für mich die Frage: Wo passe ich ich da rein?

Damit einher geht ein Gefühl, das mein bisheriger, rein intellektueller Zugang zum Glauben eventuell nicht alles sein könnte. Warum erlebe ich so wenig mit Gott, wo ich doch jeden Tag bete und mir Zeit für ihn nehme? Warum lese ich täglich in Blogs, wie Leute eine Bindung zu Jesus haben, die mir in dieser Enge völlig unbekannt ist? Wie schaffe ich es, Gott “ganzheitlich” zu erfahren und auch anzubeten?

Nach einiger Zeit des Fragens und Suchens wurde mir langsam klar, dass ich mich eigentlich nirgendwo als Mitarbeiter sehen kann, das der Glauben in dieser Gemeinde schlicht intellektuell gelebt wird und das ich die Fragen vielleicht grundsätzlicher stellen muss.

Was muss also passieren oder was muss ich tun, damit sich der Gottesdienst und die Gemeinschaft mit Christen - und damit der Glauben selber - besser in mein Leben integrieren lässt? Ausgehend davon: Wenn Jesus nicht nur Teil, sondern Fundament meines täglichen Lebens in allen seinen Aspekten sein soll - warum z.B. hat denn der Gottesdienst genau damit überhaupt nichts zu tun? Warum gehe ich in eine Kirche, die Leute vor 100 Jahren eingerichtet haben? Warum singe ich Lieder, die durchschnittlich 300 Jahre als sind? Warum beteiligt sich die Gemeinde fast nie am Gottesdienst selber? Und wenn, dann nur in vereinzelten Nebenrollen? Und weiter: Liest man mal bei Paulus nach, was damals so zum Gottesdienst gehörte - Prophezeihungen, Zungenrede u.s.w.: Warum gibt es das alles nicht mehr?

Und diese Überlegungen erklären mir auch, warum mir diese ganze Kirchengeschichte meinen Freunden gegenüber immer ein wenig peinlich ist. Ich bin damit aufgewachsen und sehe darin durchaus Sinn und Zweck - doch wie solle ich das jemandem vermitteln, dem ich von Gottes Relevanz im Alltag erzähle? Wäre das alles neu für mich, hätte man mich unter Gewaltandrohung nicht zu so einer Veranstaltung bekommen, schlicht weil Anspuch und Ausübung in krassem Gegensatz zueinander stehen. Einen lebendigen Glauben zu leben und für die Ausübung uralten Moden zu folgen - Was soll das?

Und letztendlich muss man sich dann auch ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, wie man denn heutzutage noch absolute Glaubenvorstellungen hegen kann. Und das man sich daran stossen kann, wer wüsste das besser als ich nach 10 Semestern Germanistik? In meiner jetzigen Gemeinde wird das zwar auch so gesehen, aber mir ist dieser Punkt sehr wichtig, auch, weil sich diese Ansicht noch lange nicht durchgesetzt hat: Glauben ist ein Prozeß. Zu meinen, man läge per se richtig öffnet allem, was ich an Christen nicht mag, Tür und Tor: Selbstgerechtigkeit, Hartherzigkeit, Arroganz und Lieblosigkeit. Ich glaube, das der Weg mit Gott ein Weg bleibt, das er nur lebendig in einem persönlichen Dialog mit dem Gott selber bleiben kann, und das es erstmal keine Wahrheit gibt ausser der, das Jesus Christus Gottes Sohn ist und für mich starb. Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst lautet das Gesetz, und Jesus selber hat uns das Beispiel gegeben, wie man leben soll.

Natürlich eröffnet das ein enormes Problemfeld, und ich bin der letzte, der der kirchlichen Tradition die Relevanz abspricht. Es lässt sich von allem lernen, aber es ist auch möglich, dass nicht alles für alle ist. In dem Moment, in dem meine Auslegung zum Dogma erstarrt, tappen ich in die älteste Falle der Welt - Ich presse Gott in ein Schema und bin nicht mehr offen für ihn.

Das alles erhält natürlich seine Bedeutung auch in dem Maße, in dem es diese Prinzipien und Ideen für die Multiplikation nutzt. Da “Mission” heutzutage ja nicht mehr in die Lebenswelt der meisten Menschen passt, und auch Jesus selber gehandelt und nicht nur geredet hat, muss man sich überlegen, in wie weit man von dem Prinzip “kirchliche Angebote” Abschied nehmen und sich vielmehr anderen Sachen, auch nichtkirchlichen, anschliessen sollte. Natürlich ist es angenehmer, wenn man bestimmen kann, wo es lang geht, aber die Leute scheinen nicht mehr von alleine zu kommen. Vielleicht sollte man dann einfach hingehen und sehen, wo man einen Unterschied machen kann.

Zusammenfassend sollte eine Gemeinde, wie ICH persönlich sie mir für MICH wünsche, folgendes haben/beherzigen:

-Gottesdienst am Nachmittag/Abend, da ich Samstag Nacht oft unterwegs bin und ich mich mit meinen Freunden auch nicht morgens treffe.

- Eine wichtige Basis ist Freundschaft und persönliche Beziehungen untereinander, was z.T auch ein ähnliches Lebensumfeld bedingt

- Offen sein für Formen der Gottesdienstbeteiligung und kein Frontalunterricht

- Wenig kirchlichen Strukturen

- Die Freiheit, meinen persönlichen Glauben auszudrücken, wie ich es für angemessen halte

- Musik aus dem aktuellen Jahrtausend

- Glauben sollte als Prozeßhaft begriffen werden.

- Der Gemeinschaftsraum sollte gemütlich sein

- Die Gottesdienste sollten von der Atmosphäre her eher einem Treffen mit Freunden gleichen

- Mitarbeit in der einen oder anderen Form sollte für jeden Selbstverständlich sein, eben da man selber die Kirche ist

Das ist zwar alles etwas ungeordnet und noch lange nicht zuende gedacht, markiert aber die Richtung, in die sich mein Denken und Fühlen bewegt.

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War ja klar…

Februar 19, 2007 at 10:22 Uhr nachmittags (Uncategorized)

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Salomon’s Porch

Februar 19, 2007 at 9:22 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Ich glaube, diese Gemeinde kommt dem ziemlich nahe, was ich mir vorstelle…


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Ich werde mir in den nächsten Tagen mal Gedanken machen, wie genau ich mir eigentlich meine ideale Gemeinde vorstelle (Um sie mi meiner Unvollkommenheit dann zu ruinieren, ich weiss…)

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Heute am Schlachtensee

Februar 18, 2007 at 10:23 Uhr nachmittags (Uncategorized)

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Habe heute mit der Liebsten einen wunderschönen Spatziergang um den Schlachtensee gemacht. Witzigerweise ein paar Leute von icf gesehen, aber sie haben mich wohl nicht erkannt.

Heute morgen war ich wieder mal in meiner alten Gemeinde, das erste Mal in diesem Jahr, glaube ich. Der Pastor erzählte von Zeichen und Symbolen und erwähnte, das in evangelischen Kirchen immer leere Kreuze hängen, um an die Auferstehung zu erinnern… war mir überhaupt nicht bewusst.

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Frag mich nach Jesus

Februar 15, 2007 at 10:24 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Am Montag gegen 22 Uhr saß ich in der Ringbahn. An der Greifswalder Str. stieg ein ca.60-jähriger Mann mit weissem Rauschbart ein. Er führte einen Metallkoffer mit sich, auf dem in grossen Lettern “FRAG MICH NACH JESUS” stand. Langsam ging er durch den Zug, sah jedem Fahrgast ins Gesicht und lächelte ein aufforderndes Verkäuferlächeln. In meinem iPod lief aber gerade Ronald Shannon Jackson und ich hatte keine Frage nach Jesus parat.

Wer weiss, was ich noch erfahren hätte.

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The Church Universal and Triumphant Inc. feat. Elizabeth Clare Prophet

Februar 15, 2007 at 9:25 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Sounds Of American Doomsday Cults: The Church Universal and Triumphant Inc. feat. Elizabeth Clare Prophet

Von diesem Album habe ich vor Jahren schonmal ein paar Ausschnitte
gehört und fand schon damals, dass das so ziemlich der seltsamste Scheiss
ist, der je den Weg auf meinen Rechner gefunden hat. Dank dem PCL
Linkdump
gibt es jetzt das ganze Album als download.

Ja, muss man haben.

“Elizabeth Clare Prophet purchased 24,000 acres in Paradise Valley, Montana and started The Church Universal and Triumphant, a creepy new age doomsday cult in which Prophet channeled spirits such as Jesus, Buddha, K-17, Morya, Quan Yin, Afra, Hercules, Mighty Victory, Astrea, Shiva, Pope John XXIII, and more.

Prophet and her husband stockpiled arms, built giant bomb shelters, and coerced their devotees to purchase their own survival equipment at exorbitant prices. Throughout its existence various members of CUT were indicted for kidnapping, lost custody of the children who belonged to the church and were investigated for tax exempt status and firearms violations.

This record features live recordings of Clare Prophet ’speaking’ out against the evils of rock music. She sounds perfectly normal as she introduces her ‘psalms’ or ’songs’ or ’speeches’ or whatever they are. But when she gets going, it’s amazing. And so goddamn insane sounding. Her rapid fire high pitched testifying sounds a bit like an impossible mix of an auctioneer, a yodeller, the guy who sings the directions at a square dance, Neil Hamburger huffing helium and variations of baseball’s ‘hey batter batter’ chant only faster.” (von hier)

Download

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Konsumguerrilla

Februar 14, 2007 at 10:26 Uhr nachmittags (Uncategorized)

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Good Night, Irene

Februar 13, 2007 at 10:27 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Irene, wir haben ja nun schon so einiges an “viral marketing”-Quatsch in den blogs gesehen, trotzdem muss ich sagen, das Deine Geschichte ganz spannend ist. Leider bin ich dann doch zu semigelangweilt und überbeschäftigt, um mich ernsthaft damit zu befassen, aber ich bin schon etwas gespannt, für welches Produkt - oder gar Dienstleistung? - Deine Agentengeschichte werben soll. Bevor DonAlphonso davon Wind bekommt.

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Geld, Gold, ein sorgenfreies Christentum…

Februar 8, 2007 at 10:28 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Habe gestern bei der Gemeinde auf dem Weg per mail mal höflich nachgefragt, warum sie für das runterladen ihrer Predigten eigentlich Geld verlangen. Noch keine Antwort. Ich glaube, ich bin da ein bißchen empfindlich. Das mich ja schon bei den Seminaren dieser Kirche aus Toronto sehr gestört. Denn mal abgesehen von dem schönen Vers: “Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch” (Mt 10, 8) - warum sollten Gemeinden - abgesehen von den Spenden - Geld verdienen? Ich vertraue darauf, das Gott sich auch meiner Finanzen annimmt (bei vorausgesetzter Eigenverantwortung und gespendetem 10.), warum sollten das bei Kirchen anders sein? Kann die Ökonomie nicht wenigstens da mal nicht der bestimmende Faktor sein?

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TopTip.net

Februar 6, 2007 at 10:29 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Offenbar haben manche das mit dem web 2.0 noch nicht begriffen: Der Provider TopTip.net hatte wohl ein technisches Problem, dem z.B. der gesamte content von riverofgod.de zum Opfer gefallen ist, und hält es noch nicht mal für nötig, sich zu entschuldigen, geschweige denn, Hilfe bei den backups zu leisten.

Ich hoffe, der Markt wird da schnell bereinigt.

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Oscillate wildly

Februar 6, 2007 at 9:30 Uhr nachmittags (Uncategorized)

So eng ich die Beziehung zu Gott in den letzten Wochen empfand, so weit scheine ich mich von ihm wieder entfernt zu haben. So ein Oszillieren ist wahrscheinlich typisch für die meisten Christen, jedoch hatte ich gegen Ende des Jahres den Eindruck, einen völligen Neustart mit Gott hingelegt zu haben und ich muss sagen, das mir die Beziehung auf einem höheren Level als zuvor erschien.

Aber nachdem die erste Euphorie weg war und ich auch in der neuen Gemeinde nicht recht Fuß fassen konnte, frage ich mich schon, inwieweit da tatsächliche eine neue Qualität vorhanden war. Wäre es nicht auch ein Merkmal gewesen, wenn dieses Gefühl dauerhafter gewesen wäre?

Heute morgen beim beten fühlte ich mich wieder so entfernt und war etwas betrübt, da ich das Gefühl hatte, nichts dagegen tun zu können. Ich kam auf die Idee, mal wieder einen Pslam zu lesen, und ich hatte plötzlich die Zahl 62 im Kopf.

Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.

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“If you find the perfect church, don’t join it, because you’ll ruin it.” (Rob Bell)

Februar 6, 2007 at 8:30 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Ich trage mich ja schon etwas länger mit dem Gedanken, die Kirche zu wechseln, bin mir da aber sehr unsicher und würde mich ein wenig wie ein Verräter fühlten, wenn ich es denn täte. Andererseits meine ich, dass meine Vorstellungen von Kirche dort nicht machbar wären… Hier habe ich heute eine guten Artikel von David Kenney gefunden, der sich genau mit dieser Frage auseinandersetzt. Und er hat Recht: Um ein persönliches Gespräch mit dem Pastor werde ich nicht herum kommen. Vielleicht kann er mir ja auch wirklich neue Perspektiven aufzeigen…

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We’re all going to hell

Februar 6, 2007 at 5:31 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Für unsere katholischen Freunde:

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If you arrange the 7 Deadly Sins around a heptagon label them A-G, and connect each Sin to the others, you get 21 secondary sins. For instance Sloth + Pride = Slackers.

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Ausgefranste Handtücher aus der Sexualkiste der Hölle

Februar 6, 2007 at 3:32 Uhr nachmittags (Uncategorized)

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Ricky Lee Jones

Februar 5, 2007 at 10:33 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Im aktuellen Rolling Stone steht ein recht interessanter Artikel über Ricky Lee Jones und ihr neues Album, “The Sermon On Exposition Boulevard”. Ausgangspunkt des der Aufnahmen war ein Projekt des christlichen Musikers Lee Cantelon, welcher vor gut 10 Jahren die wörtlichen Aussagen Jesu neu übersetzte und thematisch gegliedert als Buch unter dem Titel “The Words” veröffentlichte. Diese Arbeit scheint wiederum ein Ausgangspunkt für einige kulturelle Projekte zu sein, über die man sich auf der recht unübersichtlichen Seite “The Words.com” infomieren kann.

1995 nun hatte Cantelon die Idee, einige kredible Figuren aus der Musikszene anzusprechen, um eine Art Spoken-Word-Version des Buches aufzunehmen und auch musikalisch untermalen zu lassen. Hier kann man lesen, wie das genau funktionieren sollte, ich war war mehr als Überrascht, einen meiner grossen Helden unter den Teilnehmenden zu finden: Mike Watt. Es gibt sogar ein MP3 von einem Song mit ihm, der anscheinend auch der einzige war, der für dieses Prokjekt überhaupt aufgenommen wurde (bricht bei mir leider in der Mitte ab).

Neben Watt war auch Ricky Lee Jones unter den Musikern, die für dieses Projekt angesprochen wurde. Bei der Rezitation der biblischen Texte im Studio war Cantelon so begeistert, das er alle anderen Beteiligten wieder auslud, um ein eigenes Ricky Lee Jones-Album daraus zu machen. Genauere Angaben über seine Beteiligung findet man in dem RS-Artikel leider nicht, und da die CD erst nächsten Freitag erscheint, habe ich bis auf den einen Song auf dem RS-Sampler noch nichts gehört. Ich finde das allerdings sehr interessant, zumal sich Jones als Nicht-Christin bezeichnet.

Laut der website soll das ursprüngliche Projekt mit verschiedenen Musikern in diesem Jahr fortgesetzt werden, und nach dem Mike Watt-Stück kann ich das auch nur hoffen.

Cantelon hat auch eine eigene Band, die sich aber leider von Schnarchsäcken wie Lenny Kravitz, und, natürlich, U2 hat inspirieren lassen und auch so klingt. Er scheint auch in enger Verbindung mit einer deutschen Freikirche zu stehen, deren Pastor Herbert Ros für die deutsche Bearbeitung der von Cantelon neu übersetzten Texte zuständig war (die website der Kirche finde ich gerade nicht).

Und das coolste: The Words.com hat sein Hauptquartiert in der Sleater-Kinney 700, Washington, der Strasse, in der die gleichnamige Band ihren Proberaum hatte. Bei soviel geballter street credibility kann ja kaum noch was schief gehen…

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I am better that your kids.

Februar 2, 2007 at 10:34 Uhr nachmittags (Uncategorized)

I can draw better, spell better, and run faster than your kids. So being that my skills are obviously superior to those of children, I’ve taken the liberty to judge art work done by other kids on the internet.

Gefunden bei Stackenblochen und ich lache immer noch…

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Februar 2, 2007 at 9:35 Uhr nachmittags (Uncategorized)

Von da habe ich mir mal ein Stöchen geklaut, das nicht an mich gerichtet war, zu dem ich aber trotzdem Lust hatte. Auf shuffle stand mein iPod.

IF YOUR LIFE WAS A MOVIE, WHAT WOULD THE SOUNDTRACK BE?
1. Open your library (iTunes, Winamp, Media Player, iPod, etc)
2. Put it on shuffle
3. Press play
4. For every scene, type the song that’s playing
5. When you go to a new scene, press the next button
6. Don’t lie and try to pretend you’re cool - first songs only

Opening Credits:
Ain’ nothing going to come up today - The Del McCoury Band
(Höhöhö…)

Waking Up:
Wohnung - Kollossale Jugend
(Danach bin ich sicher wach… Schmück die Wohnung!)

First Day at School:
Vito’s Ordination Song - Sufjan Stevens
(So sentimental bin ich in dieser Hinsicht nicht.)

Falling in Love:
Blue moon of Kentucky - Bill Monroe
(uhh, what?)

Fight Song:
Sieh nie nach vorn - Fehlfarben
(Doch, passt eigentlich… perfekt.)

Breaking Up:
Demo track - Steve Westfield & The Slow Band
Melancholisch, mit vielen Bläsern… Vermisse den Wut-Faktor. Zu schlapp.)

Prom:
Turned to loud - Super 700
(Hmm… Ich hab dort mit meiner Band damals Jazzrock gespielt. Hier vielleicht doch noch in Spurenelementen vorhanden.)

Life is Good:
Hey hey, my my (Out of the blue) - Neil Young
(Uhh… WHAT?)

Mental Breakdown:
I changed my mind - Billy Joe Shaver
(Mnja, der Song hat schon leicht manisches…)

Driving:
What do we do now? - John Hiatt
(Hiatt ist immer gut zum Fahren. Vor allem, wenn man keinen Führerschein hat.)

Flashback:
Blue Love (in my heart) - Hank Williams
(Tja…)

Getting Back Together:
Fire & Water - Buddy Miller
(Perfekt.)

Wedding:
Der blaue Himmel - Erdmöbel
(Total danaben, aber ich will eh nicht heiraten.)

Paying the Dues:
Half as much - Hank Williams
(Uhh, what?)

The Night Before The War:
Bible Silver Corner - Rodan
(Sehr gut. Best selection so far.)

Final Battle:
Ain’t giving up nothing - Al King
(Naja, Northern Soul würde ich zu der Gelegenheit nun nicht gerade hören…)

Moment of Triumph:
Lob der Kybernetik - FSK
(Bruhahahaha… In der Tat, ein Triumph)

Death Scene:
Erie Canal - Bruce Springsteen
(kann man machen.)

Funeral Song:
Blue Sides (to every story) - Okra All Stars
(Passt natürlich, würde ich aber trotzdem niemals nehmen.)

End Credits:
Waiting on something good - The Wrights
(Warten, obwohl doch nichts passiert - den Optimismus kann ich nur selten aufbringen.)

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